Fortbildung Integrative Paar- und Sexualberatung

Werden Sie zertifizierte(r) Partnerschule-Trainer oder Trainerin

In Kooperation mit der EAG
Europäische Akademie für bio-psycho-soziale Gesundheit

Die Fortbildung

Selbsterfahrungsorientiert lernen die Teilnehmer das  Konzept Partnerschule kennen.

Zeitlich erstreckt sich die Fortbildung über dreimal fünf Tagen mit folgenden Arbeitszeiten:

09:00 – 13:00

15:00 – 20:30

Am ersten Tag beginnt die Fortbildung um 16 Uhr und am letzten endet sie um 13 Uhr.

Theorievermittlung

An allen drei Teilen spielt die Theorievermittlung eine besondere Bedeutung, um die Wirksamkeit der Partnerschule zu verstehen.

Bewegung

Die Arbeit mit dem Körper, das Embodiment, hat in der Partnerschule eine zentrale Bedeutung für die Interaktion der Paare. Renate Lissy-Honegger hat die Hintergründe und Übungen in ihrer Masterarbeit in Pastoral Psychologie an der Universität in Graz anschaulich beschrieben.

Inhalte des ersten Abschnittes der Fortbildung:

Paardiagnostik & früh gelernte Beziehungsmuster als mögliche Auslöser für Interaktionsstörungen

In  selbsterfahrungsorientiertem Zugang werden Aspekte wie Ich als Persönlichkeit, Ich in meiner Ehe, Wir als Paar transparent gemacht. Das Paarinterview zur Beziehungsgeschichte (PIB) wird vermittelt.

Ferner werden Möglichkeiten aufgezeigt, Zugang zu den impliziten Beziehungsregeln zu finden, d.h. der unbewussten früh gelernten Regeln (Schemata) für das Gestalten einer nahen Beziehung und Bewusstmachen, wie Menschen sich selbst am Gelingen ihres Lebens im Wege stehen.

Inhalte des zweiten Abschnittes der Fortbildung:

Sexualberatung in der Partnerschule – das „Kleine Genusstraining“ Neue Wege zu Lebendigkeit, Sinnlichkeit und Sexualität

Kennenlernen von 3  Zugehensweisen: Der Leib als Ausgangspunkt der Lebendigkeit (Selbstakzeptanzerhöhung) eines wohlwollenden Blicks auf die eigene Leiblichkeit zur Überwindung einer destruktiven Spaltung von Seele und Körper. Das Gespräch über Sexualität und die Integration des gegengeschlechtlichen Anteils. Im Besonderen geht es darum, Alternativen zu einem leistungsorientierten Handeln hin zu einem Erfahren der Sexualität als Ressource zu entwickeln.

Inhalte des dritten Abschnittes

Entwicklung einer souveränen Persönlichkeit – In Verbundenheit wachsen

Im dritten Teil stehen fortführend auf den bisherigen Inhalten die Bedeutung der Paarbeziehung als Bindungsbeziehung im Focus. Dabei wird der Einsatz von Schemafragebögen und Möglichkeiten des  ZRM® Zürcher Ressourcen Modells  vermittelt. Ferner wird das Spiegel Gespräch: Reden und Zuhören lernen trainiert.

Die Fortbildung wird in Kooperation mit der Europäischen Akademie EAG durchgeführt. Hier können Sie Einzelheiten zu den Terminen der Fortbildung, Kosten etc. entnehmen.

Gerne können Sie auch mit Dr. Sanders ( dr.sanders (at) partnerschule.de ) Kontakt aufnehmen um zu überprüfen, ob diese Fortbildung für sie geeignet ist. Da die Teilnahme in der Regel ausgesprochen positive Auswirkungen auf die eigene Partnerschaft hat, sind Partner oder Partnerin, unabhängig davon ob sie mit der Partnerschule arbeiten wollen oder nicht, auch herzlich eingeladen teilzunehmen.