Statt „Hochstrittigkeit“ tief verletzte Seelen
Wenn man im Kontext von strittigen Trennungen und Scheidungen, bei denen Kinder involviert sind, das Label „hochstrittig“ erhält, dann hat es häufig den Anschein, als ob der Fall damit erledigt ist.
Unlösbar, zu schwierig, da kann man nichts machen. Letztendlich glauben die meisten: das wird nichts. Es werden noch ein Paar Beratungs- und Unterstützungsangebote unterbreitet. Eltern und Kinder werden ihrem Schicksal überlassen. Die Professionen sehen, oftmals von jahrelangen Streitigkeiten selbst zermürbt, resigniert und hilflos zu, wie die Kinder nach und nach aufgerieben und so häufig selbst zu Problemfällen werden.
„Hochstrittig“ ist nicht das Ende, sondern der Anfang der Beratungs- und Unterstützungsarbeit denn HINTER diesem Label stehen die eigenen Wunden der Ratsuchenden aus Kindertagen! Und um diesen, als wirkliche Quellen der Konflikte auf die Spur zu kommen geht es in der Partnerschule. Dann wird ein ganz neues Miteinander des Paares möglich.
Dr. Rudolf Sanders
